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Allgemeines

Flugmodelle gibt es in den verschiedensten Variationen. Jets, Hubschrauber oder auch Raketen können als Bausatz oder als Fertigmodelle erworben werden und haben nicht selten ähnliche Funktionen wie ihre Originale. Ein wichtiger Grundsatz für den Modellbau überhaupt ist schließlich der Bezug zum Detail am Vorbild.

Wie schon erwähnt sind Flugmodelle die eigentlichen Pioniere der Luftfahrt. Die ersten Varianten hoben bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom Boden ab. Vorerst als Gleitflieger und keine hundert Jahre später dann mit Motorantrieb. Auch wenn man vom Modellbau als Nachahmung von bereits existierenden, bemannten Flugzeugen ausgeht, so ist die Zeitspanne doch relativ gering.

Erste Bausätze für die Urväter diesen Hobbys gab es bereits schon vor dem ersten Weltkrieg. Diese, mit Gummi-, Pressluft- oder CO2-Motoren betriebenen Miniflieger mögen vielleicht in ihrer technischen Ausführung einige Mängel aufgewiesen haben, sind aber sogleich der Urknall für eine weltübergreifende Leidenschaft und Industrie. Verbrennungsmotoren setzten sich ab den 30er Jahren durch und auch mit Funkfernsteuerung wurde bereits experimentiert.

Die Entwicklung reicht von einfachen Segelflugmodellen bis hin zu Modellen mit Elektromotor. Heute gibt es schließlich zahlreiche Bausätze und Fertigmodelle in verschiedensten Größen für sämtliche Spektren der Luftfahrt.

Die Leistung der Motoren wurde mit der Zeit immer besser. Mittlerweile bietet sich die Möglichkeit, sogar turbinenbetriebene Flugmodelle von mehreren Metern Größe zu bauen. 2003 flog Maynard Hill sein Trans-Atlantik-Modell 5 sogar im Nonstop-Flug über den Nordatlantik.