Modelflug

Wettkämpfe

In Deutschland gibt es eine alljährliche Wettbewerbssaison, die in vier Etappen unterteilt ist und auf verschiedenen Flugplätzen ausgetragen wird. Die Wettkämpfe finden im Sommer statt, mit jeweils vier Wochen Pause dazwischen.

Die Bewertung der drei Flüge wird von einer Jury, bestehend aus fünf Punktrichtern, durchgeführt. Alle Flugfiguren werden in die Bewertung mit einbezogen. Sie unterliegen 5 Schwierigkeitsstufen nach denen sich die Punktegeber richten. Von den fünf Wertungen wird nun die Beste und die Schlechteste gestrichen und die drei übrigen addiert. Hinzu kommt noch der K-Faktor, mit dem das Ergebnis dann multipliziert wird.

Die Flüge werden in einer Box absolviert, die dem „Piloten“ etwa 200 Meter Abstand zum Flugobjekt gewährt. Diese Box ist in Ebenen eingeteilt. Es gibt für die Wettbewerbe drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, die Klassen A, B und C, wobei die Klasse A die schwierigste darstellt. Ein Teilnehmer kann nur in einer Klasse antreten.

Der Start des Fluges erfolgt auf einer Piste, geht aber nicht in die Wertung mit ein. Er sollte dennoch ruhig verlaufen, weil er ausschlaggebend für den gesamten Flug sein könnte. Nach einer gewissen Höhe wird dann eine 180 Grad-Kurve geflogen und in den Trimmflug übergegangen. Anschließend folgen die, für die Bewertung ausschlaggebenden Figuren und Flugmanöver.